Wasserhaushalt des Körpers

Dienstag, 15. September 2020

Ohne Nahrung kann der Mensch länger als einen Monat überleben. Ohne Wasser jedoch nur etwa drei bis vier Tage.

miwa-news-tipps8.jpgDer menschliche Körper besteht – je nach Alter – zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser. Er kann es aber kaum speichern. Das Wasser befindet sich im Körper in einem ständigen Kreislauf. Es ist in allen Organen, Zellen und Körperflüssigkeiten das bestimmende Element. Blut beispielsweise besteht zu etwa 90 Prozent aus Wasser. Es versorgt alle Organe, Muskeln und andere Körperzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff – allen voran das Gehirn.

Das Gehirn – ein beeindruckendes Organ

  • Das Gehirn erhält allein 15 Prozent des Blutes, das aus dem Herzen strömt. Dabei macht es nur 2 Prozent des gesamten Körpergewichts aus.
  • Jede Minute fließen 500 bis 700 Milliliter Blut durch das Gehirn. Das ergibt über 1.000 Liter pro Tag.
  • Es produziert jeden Tag fast einen halben Liter Gehirnflüssigkeit.
  • Ist die Blutversorgung unterbrochen, tritt schon nach 8 bis 10 Sekunden die Bewusstlosigkeit ein.
  • Ein menschliches Gehirn besitzt 100 Milliarden Nervenzellen (= 100.000.000.000); jede einzelne Nervenzelle ist mit 1.000 bis 10.000 anderen Nervenzellen verbunden.
  • Das menschliche Gehirn hat nach wissenschaftlichen Schätzungen 100 Billionen Synapsen (= 100.000.000.000.000).
  • Die Verbindungen zwischen den Nervenzellen haben eine „Kabellänge“ von mindestens 100.000 Kilometern. Würde man sie wie ein Kabel auslegen, dann würden sie 2,5 Mal um den Äquator reichen.

Nur bei einem ausgeglichenen Wasserhaushalt können die verschiedenen Organe und das komplexe Zusammenspiel der einzelnen Gewebe reibungslos funktionieren. Schon ein geringes Absinken des Wasseranteils im menschlichen Organismus verhindert den fehlerfreien Ablauf einzelner Funktionen und hat eine negative Wirkung auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Quelle: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)