Qualität & Sicherheit

Dienstag, 29. Oktober 2019

Ein besonders schonender Umgang mit der Ressource Wasser

miwa-news-gesund-fit12.jpgWas viele nicht wissen: Während in vielen Industriezweigen Nachhaltigkeit nur ein Marketingbegriff ist, ist er in der Tätigkeit vom Mineralbrunnen gelebte Realität. Bevor eine Mineralwasser-Quelle erschlossen wird, muss beispielsweise durch Pumpversuche nachgewiesen werden, dass eine nachhaltige Förderung des Grundwassers überhaupt möglich ist. Ganz einfach erklärt: Wenn man eine bestimmte Menge aus dem Wasservorkommen für die Produktion entnimmt und der Wasserstand trotzdem stabil bleibt, ist das ein guter Indikator, dass eine nachhaltige Nutzung gewährleistet ist. Bildhaft vorstellen kann man sich das anhand einer Badewanne: Zieht man den Stöpsel, dann ist irgendwann alles Wasser abgelaufen. Um Nachhaltigkeit sicherzustellen, muss man in der gleichen Menge Wasser aus dem Hahn nachlaufen lassen. Dieser Zustand muss auch bei einem Mineralwasser-Vorkommen sichergestellt sein.

Die Mineralbrunnen haben ein großes Interesse daran, dass ihre Quellen möglichst lange problemlos funktionieren und produktiv bleiben. Entsprechend intensiv bemühen sie sich um deren Schutz. Viele Mineralbrunnen sind heute technisch sehr fortschrittlich ausgestattet. In den Quellen befinden sich Sonden, die den Wasserstand und die Wasserqualität in Echtzeit messen und so immer ein ganz aktuelles Bild des Wasservorkommens bieten. Über frequenzgesteuerte Pumpen können die Entnahmemengen sehr genau geregelt werden. Durch den schonenden Umgang mit der Ressource „Wasser“ sind viele Brunnen sehr langlebig – eine Nutzung von bis zu 100 Jahren ist durchaus möglich.

Quelle: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)